Warum Schreibfehler manchmal ...

Ein starkes Argument, auf korrekte Rechtschreibung zu pochen, ist der irrtümlich gewährte Freigang für einen 34-Jährigen, der im südfranzösischen Avignon wegen eines Raubüberfalls einsaß, bis sein falsch geschriebener Name ihm Anfang März 2016 eine Hafterleichterung bescherte, die einem anderen Gefängnisinsassen galt. Der Mann tauchte zunächst unter. Der Irrtum im betreffenden Dokument wurde zum Glück rasch bemerkt und der Mann erneut verhaftet. Verurteilt wurde er wegen seiner quasi erlaubten Flucht jedoch nicht.

Als jemand, der Schmidt heißt, aber immer wieder mal für einen Schmitt gehalten wird, wenn nicht sogar für einen Walther, möchte ich schon jetzt ganz exklusiven Freigang für "Walter Schmidt" beantragen - es sei denn, es sitzt noch ein solcher Knilch mit mir ein, der ihn an meiner statt gewährt bekommen könnte. Dann hilft hoffentlich nur noch eine Gesichtskontrolle.