Warum Männer nicht nebeneinander pinkeln wollen und andere Rätsel der räumlichen Psychologie

Wenn wir unser Büro einrichten oder einen Parkplatz suchen, wenn wir in Gruppen wandern oder vor einem Feuer im vollbesetzten Kino fliehen, wenn wir mit fremden Menschen Aufzug fahren oder Umwege auf Trampelpfaden abkürzen, dann verhalten wir uns noch wie unsere steinzeitlichen Vorfahren. Sogar unser Schlafzimmer richten wir ein, als fürchteten wir uns noch immer vor einem Bären, der unsere Höhle für sich haben will. Keineswegs zufällig auch müssen wir immer hoch zum Chef statt hinab ins Erdgeschoss. Kirchtürme und Burgen erklimmen wir aus gutem Grund so gerne. Und wenn uns auf einer Party jemand zu nahe kommt, weichen wir zurück, weil das schon vor Jahrtausenden sehr sinnvoll war.

Doch das ist längst nicht alles: Wundern Sie sich nicht selber manchmal darüber, weshalb Sie im Gasthaus am liebsten mit dem Rücken zur Wand essen? Verstehen Sie, wieso andere Menschen ihnen auf dem Fuße folgen, wenn Sie (natürlich nur aus Versehen) bei Rot die Straße queren? Und kennen Sie den Grund dafür, dass ein Verhandlungspartner Sie am liebsten zum Vertragsabschluss in sein eigenes Büro einlädt, statt in Ihres zu kommen?

Die Antwort auf all diese Fragen ist simpel: Wir verhalten uns so, weil wir überleben wollen. Nun gut, ein wenig komplizierter ist es schon, zum Glück auch viel interessanter. Mehr dazu in meinem neuen Buch über raumpsychologische Alltagsphänomene, das Sie hier oder dort bestellen können!

In der Bücher-"Auslese" unter "Wissenschaft im Brennpunkt" hat Ralf Krauter mein Buch im Deutschlandfunk vorgestellt: "Das sehr unterhaltsam geschriebene Buch steckt voller interessanter Details, die dem Leser die verborgenen Triebfedern unseres alltäglichen Benehmens offenbaren. Überraschende Einsichten sind auf fast jeder Seite garantiert, weshalb ich dieses Buch nur empfehlen kann."

Der Journalist Sascha Stienen bloggt zum Buch: "Unterhaltsam und klug: ... Man merkt jedem Satz die Freude an, mit der sich der Autor seinem Thema gewidmet hat."

Für "Gehirn und Geist" kommt Stefanie Reinberger in ihrer Rezension zu dem Fazit: "kompakt, kurzweilig und humorvoll". Und ein "besonderer Hingucker" seien die "humorvollen Zeichnungen von Oliver Weiss". Die Frauenzeitschrift "Für Sie" vom 19. August empfiehlt das Buch als "amüsant".

Ein SWR-Interview mit mir gab es am 5. August, eine fünfteilige Frage-Antwort-Staffel auf "Bayern3" wenig später, ein Interview über Urlauberverhalten in der "Welt". Mehr Infos zum Buch gleich rechts in der Mittelspalte oder auch auf meiner Facebook-Autorenseite! Und dann noch etwas zum Buch auf der Seite des Illustrators Oliver Weiss, der für zwanzig hübsche Cartoons im Buch verantwortlich zeichnet. Freut mich!