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Fluch der Bequemlichkeit

Wir bleiben auf Rolltreppen stehen, benutzen elektrische Brotschneider und lassen Motoren unsere Autofenster und Jalousien bewegen: Der Mensch ist von Natur aus faul – mit heutzutage üblen Folgen.

[14. März 2014]

 

Souverän im eigenen Revier

Die Vorzüge des Heimvorteils kennen Mensch und Tier. Wer die Wahl hat, sollte wichtige Verhandlungen entspannt im eigenen Büro führen. Tiere wiederum verteidigen das heimische Reich und die dort vorhandenen Ressourcen beflissener als unvertrautes Territorium. Diesen Umstand haben seit jeher auch Militärs genutzt, wenn sie die müde Truppe zum „erbitterten Kampf um die teure Heimaterde“ aufforderten.

[12. März 2014]

Solange du deine Füße ... (Verlagsinterview)

HINWEIS an Redaktionen: Bei diesem Interview handelt es sich um einen Service an die Medien für den Fall, dass ein eigenes Interview nicht möglich war oder Zitate des Autors nicht rechtzeitig beigebracht werden konnten. Der Abdruck, auch in Teilen, ist honorarfrei, sofern der übliche Buchhinweis mitabgedruckt wird (möglichst auch der Buchdeckel).

Was schützen eigentlich „Natur“-Schützer?

Naturbelassen, Naturpark, natürliche Ernährung: Die Natur umgibt uns als Wortbestandteil allenthalben. Doch was ist die „Natur“ da draußen eigentlich, in die wir am Wochenende so gerne fahren oder im Urlaub fliehen? Alles, was irgendwie grün ist oder kreucht und fleucht? Nur das Wilde, Unberührte? Oder auch jedes Menschenwerk?  Ein Streifzug durch die Meinungsvielfalt von Fachleuten.

[20. Februar 2014]

Verräterisches Schwächeln

Biologie: Damhirsche erkennen die Kraftreserven ihrer Konkurrenten an deren Brunftgeschrei und richten ihr Angriffsverhalten danach aus. Auch beim Menschen verrät die Stimme einer Studie zufolge zumindest die Kraft des Oberkörpers.

[12. Februar 2013]

Vorratswirtschaft der Tiere

ZOOLOGIE: Tiere haben im Zuge der Evolution so manchen Kniff entwickelt, um Futter haltbar zu machen. Pfiffig sind vor allem noch lebendige Konserven.

[31. Januar 2014]

Gelassen dank der Wand im Rücken

Psychologie: Menschen sind merkwürdige Leute, aber auch sehr interessante: Im Restaurant, im Partykeller und in anderen Räumen wählen wir unseren Aufenthaltsort keineswegs zufällig. Selbst die Deckenhöhe und die Lage von Türen steuern unser Verhalten mit - von der Raumposition des Chefs beim Vorstellungsgespräch einmal ganz abgesehen.

[27. Januar 2014]

 

Im Zweifel mit der Masse

Psychologie: Wenn viele losrennen, fällt es uns schwer, als Einzige stehen zu bleiben. Fremde Bewegung steckt an. Der Herdentrieb wird auch an Fußgängerampeln wirksam, wenn jemand bei Rot losläuft, oder wenn Wanderer wie auf ein Kommando hin ihre Rast beenden. Den Vorläufern folgen die Mitläufer. Dieses biologische Erbe sitzt tief, doch auch die Menge kann irren.

[20. Januar 2014]

 

Weiter Weg zum fernen Boss

Psychologie/Arbeitsleben: Vorgesetzte sind meist schwerer erreichbar als ihre Mitarbeiter, auch und gerade für diese. Seit jeher ist eingeschränkte Erreichbarkeit ein subtiles Mittel, um auf Distanz zu bleiben – und um Macht vorzuführen und zu sichern.

[15. Januar 20014]

 

Wetter/Meteorologie: Wieder mal dicke Suppe!

Nebel hat einen üblen Ruf. Für Flugzeuge und Autofahrer ist er gefährlich, doch manche Pflanzen und Tiere beziehen raffiniert ihre Feuchtigkeit aus ihm. Und nebelgefüllte Kaltluftseen verzieren jede Hügellandschaft.

[13. Januar 2014]

Wo es anfängt

Ein Kurz-Essay zum Thema Schwulsein im Fußballsport aus Anlass eines mutigen Schrittes in die Öffentlichkeit

[9. Januar 2014]

Psychologie: Gehen bis zum Geistesblitz

Wer seine Gedanken auf Wanderschaft schicken möchte, sollte selbst dasselbe tun: wandern. Oder wenigstens gehen. Denn es fördert die Kreativität, wenn man sich beim Nachdenken bewegt. Nicht umsonst sagt, wer unterbrochen worden ist: „Wo bin ich stehengeblieben?“ Wer geht, hält den Gedankengang in Fluss.

[7. Januar 2014]

Medizin: Zuwachs von allen Seiten

Heidelberger Wissenschaftlern ist es gelungen, die Heilung von Hautwunden in einer Zellkultur nachzuahmen. Ihre Erkenntnisse widerlegen das bisherige Verständnis des Prozesses und zeigen umso mehr, wie faszinierend unser Köper Wunden schließt.

[20. Dezember 2013]

Bodenschutz: Wenn der Boden dicht macht

Bodenschutz/Landwirtschaft: Könnten Böden nach Luft schnappen, wäre auf vielen Feldern, aber zunehmend auch in Wäldern, ein arges Japsen zu hören. Schuld am Druck auf das Erdreich sind vor allem immer schwerere Maschinen sowie das ökonomisch kurzsichtige Befahren der Felder auch bei ungünstigem Wetter.

[19. November 2013]

Gewässer/Geographie: Fließende Männer, strömende Frauen

Gewässer/Geographie: Die meisten Flussnamen in unserem Sprachraum sind weiblichen Geschlechts, etliche aber auch nicht – seltsam eigentlich. Wie entstehen Flussnamen überhaupt? Und warum haben Flüsse entlang ihres Laufs nicht ganz verschiedene Namen, sondern meist nur einen? Fragen über Fragen, hier die Antworten.

[6. November 2013]

Seefahrt / Sprache: Das ist der Untergang!

Seefahrt / Sprache: Redensarten und Ausdrücke aus der Seefahrt bereichern seit Jahr und Tag die Umgangssprache. Nicht immer ist klar, was sie bedeuten und worauf sie zurückgehen. Höchste Zeit für klare Sicht, vor allem für Landratten.

[21. Oktober 2013]

Psychologie / Erziehung: „Sei doch nicht so aggressiv!“

Psychologie / Erziehung: Aggression ist ein missverstandenes, zu Unrecht verpöntes Verhaltensmuster, ohne das wir Menschen als Art nicht überlebt hätten – und ohne das unsere Kinder nicht zu seelisch gesunden Erwachsenen heranreifen können.

[2. Oktober 2013]

Räumliche Psychologie: „Steh mir bei – aber komm mir nicht zu nahe!“

Räumliche Psychologie: Wir fallen jemanden „in den Rücken“, lassen jemanden „links liegen“ oder brauchen „mehr Abstand“. Manchmal jedoch „kleben wir aneinander“ oder gehen „auf Tuchfühlung“: Unsere Alltagssprache verrät viel über unser räumliches Verhalten, etwa beim Regulieren von Nähe und Distanz.

[30. September 2013]

Vererben/Erbrecht: Letzter Dienst am lieben Frieden

Vererben/Erbrecht: Mit einem Erbe bedacht würde jeder gerne, außer mit Schulden natürlich. Doch selbst etwas zu vererben, ist gar nicht so einfach. Meist liegt kein Testament vor. Fachleute hingegen raten dringend zu einem schriftlich fixierten letzten Willen – mit anschließender Verwahrung beim Notar oder dem zuständigen Amtsgericht.

[27. September 2013]

Medizin / Psychosomatik: Neue Diagnose entlarvt vom Stress eingeschnürtes Herz

Medizin / Psychosomatik: Deutsche und Schweizer Wissenschaftler haben eine gefahrlose Methode gefunden, wie sich das Syndrom des gebrochenes Herzens schnell von einem Herzinfarkt unterscheiden lässt. Wenn sie sich in der Praxis durchsetzt, könnte die übliche Herzkatheter-Untersuchung künftig zumindest bei einem Teil der Patienten entfallen.  

[19. September]