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RAUMPSYCHOLOGIE: Ab in die Mitte!

Raumpsychologie: Warum wir einerseits gerne mal im Mittelpunkt stehen, aber dies – wörtlich verstanden – auch fürchten. Das Zentrum ist jedenfalls ein ebenso verlockender wie heikler Ort.

[2. März 2016]

Garten: Wenn Mäuse nerven!

GARTEN: Wer Wühlmäuse umweltschonend loswerden will, darf vor unkonventionellen Methoden nicht zurückschrecken – ebenso wenig wie vor Ärger mit den Nachbarn. Vor allem, wenn diese keinen Fischgeruch mögen.

[1. März 2016]

SPRACHE: Dem Pferd aufs Maul geschaut

SPRACHE: Wie bedeutend Pferde in der Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des Menschen ist, zeigt schon die Vielzahl der Redensarten und Ausdrücke, in denen sie – auch als Rösser, Gäule oder Mähren – eine Rolle spielen. Ein Galopp durch die bunte Begriffswelt rund um das beliebteste Reittier.

[9. Januar 2016]

GASTRONOMIE: Onkel Ober, für mich bitte den Seniorenteller!

GASTRONOMIE: Dürfen auch 30-Jährige im Gasthaus Seniorenteller bestellen – oder die für Kinder gedachten Fischstäbchen? Und muss ein Gastronom Pommes servieren, die gar nicht auf der Karte stehen? Diese Fragen haben weniger mit Recht und Gesetz zu tun als mit Etikette, Dienst am Kunden und guten Manieren.

[6. Januar 2016]

ARTENSCHUTZ: Hamstern ist ein hartes Brot

ARTENSCHUTZ: Zum zweiten Mal nach 1996 ist der Feldhamster zum „Wildtier des Jahres“ bestimmt worden. Er gilt als stark gefährdet in Deutschland. Denn wegen einer immer effizienter arbeitenden Intensivlandwirtschaft bekommt das schön gemusterte Nagetier die Hamsterbacken immer seltener richtig voll, vor allem nach dem zweiten Wurf im Hochsommer.

[8.Dezember 2015]

WELTERNÄHRUNG: Warum sie hungern

WELTERNÄHRUNG: Die Menschheit erzeugt genug Nahrungsmittel, damit alle satt werden. Doch vielen Kleinbauern und anderen Armen in der Welt fehlt es schlicht an Geld, um sich Essen zu beschaffen – auch wenn Hunger noch weitere Ursachen hat. Eine aktuell wichtige sind Kriege, die Millionen Menschen in die Flucht schlagen.

[20. November 2015]

ZAHLENSYMBOLIK: Wir Zahlenmystiker

ZAHLENSYMBOLIK: Zur Mathematik, so heißt es, haben viele Menschen spätestens seit der Schule ein gebrochenes Verhältnis. Seltsam nur, dass Zahlen uns wegen ihrer großen Symbolkraft faszinieren. Unsere Sprache ist voll davon: Vor allem die Drei, die Zehn und die Zwölf haben es uns angetan.

 

[15. November 2015, nachgereicht]

 

WALD / WEIHNACHTEN: O je, Tannenbaum!

WALD / WEIHNACHTEN: Nur noch jeder fünfzigste Baum in deutschen Wäldern ist eine Weiß-Tanne, jeder vierte indessen eine Fichte. Viele Waldbesucher halten diese für einen echten Tannenbaum. Das jedoch verschleiert gewaltig, wie selten die heimische Tanne in unseren Wäldern geworden ist – auch durch zu viel Rehwild. Dabei könnte die Weiß-Tanne dem Klimawandel viel besser trotzen als die hierzulande meist unnatürlich vorkommende Fichte.

[12. November 2015]

KLIMAWANDEL: Die Eiszeit ist noch immer da

KLIMAWANDEL: Häufig werden in der Diskussion um die Folgen des Klimawandels die Begriffe Eiszeit und Kaltzeit miteinander verwechselt. Zum Verständnis der Vorgänge trägt das nicht gerade bei. Und Warmzeiten gibt es obendrein auch noch, doch auch diese haben mit der aktuellen Erderwärmung zunächst einmal nichts zu tun. Hier nun – kurz vor dem Winter des vermutlich wärmsten Jahres seit 1880 – etwas Klarsicht im Nebel der Begrifflichkeiten.

[23. Oktober 2015]

 

SPRACHE: Die Sprache bringt uns an den Tag

SPRACHE: Fast jeder kennt Menschen oder gehört selber zu ihnen, die Leckereien „gar nicht übel“ finden, immer „schnell noch ins Fitness-Studio“ fahren oder fürs Wochenende noch „Kuchen backen müssen“. Für solche Zeitgenossen lohnt sich ein bewussterer Blick auf ihre Ausdrucksweise. Denn diese ist ein Indiz für die Art und Weise, wie sie denken.

[11.Oktober 2015]

ERZIEHUNG: Papi ist kein guter Kumpel

ERZIEHUNG: Wenn Eltern mit ihren Sprösslingen befreundet sein wollen, sind Erziehungskrisen programmiert – zumindest solange die Kinder noch nicht erwachsen sind. Freunde sind miteinander auf Augenhöhe, Kinder und Eltern hingegen nicht. Das ist kein Unglück, im Gegenteil!

[29. September 2015]

KONSUM: Fisch auf dem Vormarsch, zu Lasten der Meere

KONSUM: Die Menschheit verbraucht immer mehr Fisch, teils aus Notwendigkeit, teils aus Geschmacksgründen oder gesundheitlichen Erwägungen. Doch die Ozeane halten das immer weniger aus. Fisch aus Aquakulturen entlastet den Druck auf die Meere zwar, kann das Nachfrage-Problem aber nicht lösen. 

[25. September 2015]

 

ERNÄHRUNG: Hauptsache rötlich und lange haltbar

ERNÄHRUNG: Äpfel sind nach wie vor das Lieblingsobst der Bundesbürger. Die Ansprüche an Geschmack und Aussehen haben sich stark gewandelt. Das hat vor allem ein früherer Star im Obstkorb, der Golden Delicious, zu spüren bekommen.

[15. September 2015]

 

GESELLSCHAFT: Ohrfeigen haben schon vielen geschadet

GESELLSCHAFT: Die Backpfeife, Watsche oder Ohrfeige verletzt und demütigt nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Außerdem kann sie bleibende Schäden am Hirn oder Gehör hinterlassen. Leider gilt sie noch viel zu oft als Kavaliersdelikt in der Erziehung – obwohl sie seit 15 Jahren aus gesetzlicher Sicht als „unzulässig“ eingestuft ist.

[13. August 2015]

MATHEMATIK: Wir Zahlenmystiker

MATHEMATIK: Zur Mathematik, so heißt es, haben viele Menschen spätestens seit der Schule ein gebrochenes Verhältnis. Seltsam nur, dass Zahlen uns wegen ihrer großen Symbolkraft faszinieren. Unsere Sprache ist voll davon: Vor allem die Drei, die Zehn und die Zwölf haben es uns angetan.

[11. August 2015]

SPRACHFORSCHUNG: „Mama, schrei weiter so!“

SPRACHFORSCHUNG: Schreie haben eine glasklare biologische Funktion: Sie sollen uns warnen und aufrütteln. Wissenschaftlern aus Deutschland, der Schweiz und den USA haben nun die akustischen Besonderheiten des Geschreis ermittelt und gelangen zu dem Fazit: Es ist die Rauigkeit des Schreiens, die uns so alarmiert!

[16. Juli 2015]

NATURSCHUTZ: Mehr Wildnis hierzulande heißt: mehr Nationalparke

NATURSCHUTZ: Deutschland hat seit diesem Jahr 16 Nationalparke. Wo neue Parke ausgewiesen werden sollen, regt sich oft rasch Widerstand. Doch wenn die Bundesregierung bis 2020 wichtige Naturschutzziele ihrer „Strategie zur biologischen Vielfalt“ umsetzen möchte, muss vor allem mehr naturnaher Buchenwald durch Großschutzgebiete gesichert werden.

[14. Juli 2015]

 

 

PSYCHOLOGIE: Verräterische Worte

PSYCHOLOGIE: Die Stimme eines Menschen kann uns beruhigen oder erschrecken, überzeugen oder misstrauisch machen. Biologisch gesehen ist das sehr sinnvoll, doch den wenigsten Menschen ist die zweischneidige Wirkung ihrer Stimme bewusst. Längst nicht nur Profi-Sprecher sollten ihren persönlichen Klang im Blick haben – oder vielmehr: im Ohr.

[9. Juli 2015]

ERZIEHUNG: Hauptsache, alles in Ordnung?

ERZIEHUNG: Wenn Eltern mit ihren pubertierenden Kindern ringen, dann häufig darum, wie ein aufgeräumtes Jugendzimmer oder ein sauberes Bad auszusehen hat. Doch Streit darüber ist solange sinnlos und zermürbend, bis geklärt ist, was die Beteiligten unter Ordnung eigentlich verstehen, was an ihr sinnvoll ist und womit sie sich jeweils wohlfühlen würden.

[8. Juli 2015]

 

ARTENSCHUTZ: Aus dem Feld geschlagen

ARTENSCHUTZ: Feldlerche, Feldhase und Feldhamster haben außer einem Namensbestandteil zwei andere Dinge gemeinsam: Als Kulturfolger kommen sie hierzulande nur selten in Schutzgebieten vor, sondern meist in der Agrarlandschaft. Und sie leiden unter einer Landwirtschaft, die möglichst viel  Boden möglichst effizient nutzt – nicht zuletzt zum großflächigen Anbau von Mais und anderen Energiepflanzen.

[20.Mai 2015]