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GESUNDHEIT: Wenn die Kälte juckt

GESUNDHEIT: Frieren mögen die meisten Menschen nicht. Doch für all jene, die an einer Kälte-Nesselsucht  leiden, kann schon ein kühler Herbstwind auf der warmen Haut eine Pein der besonderen Art sein. Sie reagieren mit Quaddeln und heftig juckender Haut, manche auch mit lebensbedrohlicher Atemnot und Bewusstlosigkeit auf den Kontakt mit frostiger Luft, kühlen Infusionen oder kaltem Wasser. Bis zu hunderttausend Menschen sollen allein in Deutschland betroffen sein. Selbst mancher Todesfall könnte hier seine Ursache finden.

[27. September 2016]

SPRACHE: Röntgen konnte zwar morsen, aber nicht riestern

SPRACHE: Nicht nur wenn Menschen etwas Bahnbrechendes leisten oder erfinden, kann aus ihrem Familiennamen ein Verb werden, das sich lange in der Umgangssprache hält. Und gerecht geht es dabei nicht immer zu. Sonst würde Kochgut heute zum Haltbarmachen nicht eingeweckt, sondern eingerempelt.

[21. September 2016]

 

NATUR: Gesundes Männlein im Walde

NATUR: Nicht den giftigen Fliegenpilz, sondern die gesunde und bei Kindern als Juckpulver beliebte Hagebutte hat der Dichter Hoffmann von Fallersleben in seinem berühmten Volkslied verewigt. Die rote Scheinfrucht der Hunds-Rose liefert nicht nur wertvolle Vitamine und lindert diverse Leiden. Sie bietet auch Vögeln und Säugern während des ganzen Winters Nahrung. 

[20. September 2016]

 

MODERNE ZEITEN: Unvorteilhafte Selfies

MODERNE ZEITEN: Im Zeitalter des Narzissmus und der Ego-Optimierung hat das per Smartphone aufgenommene Eigenfoto einen soliden Platz erobert. Doch Selbstbild und Fremdwahrnehmung klaffen beim Betrachten der kreuz und quer durch die Welt gefunkten Schnappschüsse unheilvoll auseinander.

[29. August 2016]

GENUSS: Lassen Sie sich mal anpflaumen!

GENUSS: Spätsommertage, Pflaumenkuchen und Kompott bis zum Abwinken. Dunkel glänzend baumeln die blauvioletten Früchte am Baum. Schnell noch eine Verbeugung vor einer saftigen Gaumenfreude – denn bald schon zieht der Herbst ins Land.

[25. August 2016]

ZOOLOGIE: Viel mehr als lästige "Wandläuse"

ZOOLOGIE: Vor allem wegen der wieder häufiger werdenden Bettwanze haben Wanzen einen üblen Ruf. Dabei sind manche von ihnen aus menschlicher Sicht nützlich, andere sehr hübsch – zum Beispiel die Feuer- oder die Ritterwanze. Andere Wanzen, so etwa der Rückenschwimmer, tummeln sich im Wasser – oder laufen gar darauf.

[24. August 2016]

MEDIZIN: Saft des Lebens

MEDIZIN: Austretendes Blut fasziniert schon kleine Kinder bei einer Schramme oder einem Schnitt in der Haut. Das „flüssige Organ“, wie es manchmal genannt wird, verdient auch jede Beachtung. Seine Zusammensetzung lässt uns gesund sein oder erkranken. Verlieren wir mehr als zwei Liter davon, droht der Tod.

[22. Juli 2016]

 

GESUNDHEIT: Zu Unrecht unter Verdacht

GESUNDHEIT: Was wird der Kuhmilch nicht alles angedichtet: Sie begünstige Knochenschwund und Hüftbrüche, mache dick, lasse die Atemwege verschleimen und fördere bestimmte Herz-Kreislauf-Leiden oder diverse Krebsformen. Fast nichts davon ist wissenschaftlich haltbar, manchmal ist sogar das Gegenteil wahr. Allerdings ist Milch kein Durstlöscher, sondern ein hochwertiges und energiereiches Lebensmittel – was man von den meisten Ersatzprodukten wie den oft gezuckerten Hafer-, Mandel- oder Reisdrinks nicht behaupten kann. Nur verdienen Handel und Hersteller an diesen besser als an der inzwischen viel zu billigen Milch.

[3. Juli 2016]

OLYMPIADE IN RIO: Land des glühenden Holzes

OLYMPIADE: Brasiliens üppige, aber bedrohte Landesnatur bricht viele Rekorde. /

Ein Natur-Special aus Anlass der am 5. August beginnenden Olympiade in Rio de Janeiro.

Folgende Teile:

  1. Riesig und noch voller Wildnis: Brasilien in Kürze
  2. Drei Ikonen der Landesnatur – Zuckerhut, Amazonas und Pantanal
  3. Drei Tierarten Brasiliens: Jaguar, Flachland-Tapir und Große Anakonda
  4. Brasiliens gefährdeter Nationalbaum und Namensgeber

 

[17. Juni 2016]

ZOOLOGIE: Grollende Tieftöner

ZOOLOGIE: Während Elefantenbullen außerhalb von Phasen sexueller und aggressiver Gereiztheit bisher als recht schweigsam galten, zeigt eine neue Studie der Universität Wien sie von einer deutlich mitteilsameren Seite. Mit für Menschen unhörbar tiefen Lauten übermitteln sie wichtige Botschaften zu ihrer Persönlichkeit, der Körperreife und dem hormonellen Zustand – an Geschlechtsgenossen und an Elefantenkühe.

[9. Juni 2016]

 

MEDIZIN: Sündhaft teure Sparsamkeit – und medizinisch grober Unfug

MEDIZIN: Seit 2013 erhalten Haus- und Kinderärzte immerhin wieder ein gesondertes Honorar für therapeutisch angezeigte Gespräche mit ihren Patienten. Doch rechnerisch weniger als fünf Euro je Quartal und „Behandlungsfall“ in der Praxis sind viel zu wenig für die sogenannte „sprechende Medizin“. Denn das mickrige Honorar blockiert ein großes Potenzial an Heilkraft – und macht das Gesundheitswesen am Ende unnötig teuer.

[1. Juni 2016]

MEDIZIN: Wie man seinen Arzt behandeln sollte

MEDIZIN: Wer als Kranker weiß, wie man sich bei Medizinern am verlässlichsten Gehör verschafft, hat die größten Chancen auf eine treffende Diagnose und wird deshalb am ehesten wieder gesund. Doch leider verhalten sich Patienten in der Arztpraxis oder bei der Klinik-Visite oft ungeschickt – was sich recht leicht ändern ließe.

[31. Mai 2016]

PSYCHOLOGIE: Schlüpf doch bitte mal in meine Schuhe!

PSYCHOLOGIE: Unversöhnlich erscheinender Streit zwischen Liebenden, Freunden oder Berufskollegen lässt sich leichter auflösen oder abmildern, wenn die Beteiligten zur Abwechslung einmal aus der Sicht ihres Meinungsgegners argumentieren – und zwar schriftlich! Einen Versuch ist der Ansatz nach Ansicht von US-Psychologen in jedem Falle wert.

[19. Mai 2016]

GESELLSCHAFT: Schwarz-Rot-Schwierig

GESELLSCHAFT: Vor zehn Jahren, im Juni 2006, erlebte Deutschland sein WM-Sommermärchen und lernte einen weniger verkrampften Umgang mit seiner Nationalflagge. Überall wehte plötzlich Schwarz-Rot-Gold. Doch das ist länger her, als es den Anschein hat, seit die Anhänger von Pegida und die AfD die Deutschlandfahne für ihre Zwecke flattern lassen. Ein persönlich gefärbter Essay über den wieder schwieriger gewordenen Umgang mit der bundesdeutschen Trikolore.

[27. April 2016]

SPRACHE: Von Bierleichen, kühlen Blonden und Sauerbier

SPRACHE: Bier rinnt nicht nur durch trockene Kehlen, auch unsere Umgangssprache trieft davon. Ein kurzer Streifzug durch bierselige Redensarten. 

[21. April 2016]

PFERDE: Warum es so übel ist, wenn es Pferden übel wird

PFERDE: Man hat schon Pferde kotzen sehen, spricht der Volksmund. Selbst Tierärzte konnten das aber meist noch nicht beobachten. Kein Wunder: Denn die Huftiere können das praktisch nicht. Eher platzt ihnen der Magen. Beim ersten Weidegang im Frühjahr ist besondere Umsicht geboten – und Geduld.

[13. April 2016]

ÖKOLOGIE: Salamander-Pilz hat Deutschland erreicht

ÖKOLOGIE: Nachdem ein tödlicher Schadpilz den Feuersalamander in den Niederlanden fast ausgerottet hat, sind nun auch auf deutschem Boden die ersten toten Schwanzlurche gefunden worden – in der nordwestlichen Eifel. Wissenschaftler sind alarmiert. Noch ist unklar, wie das weitere Vordringen nach Deutschland und in andere Länder verhindert werden könnte.

[1. April 2016]

 

ARTENSCHUTZ / WEINBAU: Rettung tut not für die Mutter des Weines

ARTENSCHUTZ / WEINBAU: Die Wilde Weinrebe ist in Deutschland vom Aussterben bedroht und auch sonst in ihrem europäischen Verbreitungsgebiet sehr selten geworden. Wissenschaftler versuchen die Wildform von Riesling, Müller-Thurgau und anderen Rebsorten zu retten, vor allem ausgehend von der Ketscher Rheininsel bei Mannheim, ihrem einzigen nennenswerten natürlichen Vorkommen in Deutschland. Etwa hundert wilde Reben ranken sich dort noch an Bäumen empor und liefern Stecklinge für andere mögliche Wuchsorte.

[10. März 2016]

KOLUMNE: Bewerten Sie uns doch endlich!!!

KOLUMNE: Über die Plage, zu jedem Pipifax an Dienstleistung seinen Senf abgeben zu sollen.

 

[8. März 2016]

 

ARBEITSPSYCHOLOGIE: Besser immer ein Idiot als nur manchmal

ARBEITSPSYCHOLOGIE: Wenn der Chef schon unfair ist, dann am besten konsequent statt bloß gelegentlich. Das scheint Untergebene weniger zu stressen, denn so wissen sie wenigstens, woran sie sind. Doch am förderlichsten für das Arbeitsergebnis von Beschäftigten sind immer noch grundsätzlich faire Vorgesetzte.

[3. März 2016]